BORED OF LIFE — LIVING IN A BOX
STUDIUM / FOTOGRAFIE / ZWEITES SEMESTER
Es gibt Menschen, die täglich 24 Stunden vor ihrem Fernseher sitzen und ansonsten nichts tun. Die einzige Verbindung zur Außenwelt ist das Fenster, an dem – sofern man es denn möchte – Hilferufe platzieren werden können, um die Beachtung der Mitmenschen zu bekommen. Momente aus dem Leben dieser Personen wurden mit der Lochkamera eingefangen. Die selben Motive, jeden Tag. Die einzige Abwechslung liegt in minimaler Veränderung des Bildausschnitts, bzw. des Motivs. Die Bilder sind auf 10 x 15 Passe-partouts willkürlich aufgetackert, was die Kälte und Unbedachtheit dieses Lebens zeigt. Zwischen den Bildern sind auf Folie verschiedene Sätze geschrieben, die die Gedanken und Hilferufe der „gefangenen“ Menschen widerspiegeln.




